Leichtfried/Kadenbach: “Taten statt Worte zählen beim Tierschutz!”
Utl.: SPÖ-Europaabgeordnete fordern von EU-Kommission europaweites Tierschutzgesetz – EU gibt jährlich 70 Millionen Euro für Tierschutzmaßnahmen aus =
Wien (OTS/SK) – Die beiden SPÖ-Europaabgeordneten Jörg Leichtfried und Karin Kadenbach begrüßen das Vorhaben der Europäischen Kommission über die Strategie für den Schutz und das Wohlergehen von Tieren für die Jahre 2012 bis 2015, machen aber zugleich darauf aufmerksam, dass konkrete Schritte folgen müssen, da bloße Studien und Absichten alleine zu wenig seien. “Es ist dies mit den insgesamt 20 vorgeschlagenen Maßnahmen ein erster Schritt in Richtung einheitliches Tierschutzgesetz, das am Ende dieses Prozesses stehen sollte”, fordert SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried, Vizepräsident der Intergruppe für den Schutz und das Wohlergehen der Tiere im Europäischen Parlament, einmal mehr von den Verantwortlichen in der EU-Kommission. ****
Karin Kadenbach will vor allem auch das Bewusstsein über den Tierschutz weiter stärken. “Bei Tierversuchen gibt es beispielsweise immer noch zu wenig Anstrengungen in der Erforschung von Alternativen, trotz der 70 Millionen Euro jährlich, die für Tierschutz in der EU aufgewendet werden. Für 64 Prozent der Bevölkerung ist Tierschutz ein wichtiges Thema, daher ist es notwendig, dass die EU-Kommission hier konkretere Maßnahmen setzt”, sagt Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung.
Wichtige Vorhaben der EU-Kommission:
- 2012: Durchführungsbestimmungen oder Leitlinien der EU zum Schutz von Tieren beim Transport
- 2013: Leitlinien zum Schutz von Schweinen
- 2014: Möglicher Legislativvorschlag für einen vereinfachten EU-Rechtsrahmen für den Tierschutz; Studie über das Wohlergehen von Hunden und Katzen im Rahmen von Geschäftspraktiken
- 2015: Studie über das Wohlergehen von Zuchtfischen beim Transport
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